Schwarz, schwarz, silber, grau – Farbenlehre mit Automobilen

M malt eine gelbe Sonne, einen blauen Himmel, einen Baum mit grüner Krone. Die Männchen tragen bunte Sachen, die Schmetterlinge schillern ebenfalls. Auf den Bildern vom „Fantasieland“ darf es sich farblich anders verhalten – aber auch nur da. Ihr Stil sind fett bemalte Flächen, die Farben leuchten um die Wette. H malt „Krikelakrak“. Er schafft es wegen der schlechten Feinmotorik nicht, den Stift mit Schmackes aufzudrücken. Entsprechend blass sind seine Bilder.
H braucht einen anderen Zugang zur Farbigkeit. Den schafft er sich! „Schwarz, schwarz, silber, grau – Farbenlehre mit Automobilen“ weiterlesen

Hundert Sachen – alle in einem Lastwagen

… das ist der Versuch unserer Tochter, ihrem Bruder das baldige Phänomen `Umzug´ näherzubringen. Es gibt da ein Haus. Das ist echt schön. Und wir mieten es! Es ist kleiner als unsere jetzige Wohnung, aber es ist ein (Doppel-)Haus. Mit fettem Garten. Und genau den wünschen wir H&M schon lange. H habe ich an anderer Stelle bereits als Outdoor-Menschlein beschrieben. Freut sich M auch aufs Sofa, den Maltisch, die Aussicht auf Plätzchen und Kakao, protestiert H stets, wenn es reingeht. Jetzt kriegt er ihn – den immer verfügbaren Outdoor-Spielplatz.

„Hundert Sachen – alle in einem Lastwagen“ weiterlesen

Was ihr wollt – von sozial erwünschten Zuschreibungen

Eine fiktive, aber durchaus denkbare Situation: Zwei Gespräche zwischen Eltern morgens vor dem Kindergarten – die Kinder wurden abgegeben, es gibt Luft für ein paar Sätze …

1. Gespräch
Eine Mutter: „Heute hat der Kleine sich allein angezogen und  dann noch das Frühstücksbrot geschmiert.“ Andere Mutter: „Ja, meine Kleine macht auch so viel selbstständig – es läuft gerade echt gut.“

„Was ihr wollt – von sozial erwünschten Zuschreibungen“ weiterlesen

Deckbette und Mama – zweierlei Kommunikation

Für M haben wir eine Gebärde gefunden: eine Hand, die sich wie ein Schnabel öffnet und schließt. Die Gebärde hat sie nicht von ungefähr. Angefangen mit „Nane“ für „Banane“ oder „au“ für „raus“ ging es schnell über zum neugierigen „Matu?“, also „Was machst du? und dann zur „Deckbette“. Die erklärt sich wohl von selbst.

„Deckbette und Mama – zweierlei Kommunikation“ weiterlesen