Kinder im Wohnzimmer ~ Wohnen im Kinderzimmer

Mit einem behinderten Kind wird Erziehung gänzlich relativ. Vielleicht ist es nur eine Entschuldigung, dass uns Klarheit und Ausdauer fehlen. Aber es ist wirklich nicht ohne, zweihundert Mal am Tag eine Regel einzufordern, um am nächsten Tag zu merken, der Reiz des Verbotenen siegt wieder über die elterlichen Worte. Fast so ist es auch mit der Regel: Das Wohnzimmer ist für die Eltern da, das Kinderzimmer für die Kinder.

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Heihussassa – ein fröhliches Murren zum Ferienende

Morgen geht die Schule wieder los. M murrt ein bisschen. Schließlich ist sie erst in der zweiten Klasse, da bezieht sich das Murren ausschließlich aufs frühe Aufstehen. Sogar auf die in einem Freundebuch gestellte Frage „Welches Fach finde ich doof?“ fällt ihr nichts ein. H zeigt, als sein Vater ihm zum fünften Mal sagt, dass morgen wieder Schule ist, keine ersichtliche Reaktion. Ist das seine Art zu murren oder sagt er damit „Klar, alles super“ oder aber versteht er es nicht? So oder so: Sein Abenteuer der Inklusion in Schule beginnt morgen wieder – für uns alle!

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50 cm Abstand, bitte

Eine schöne Überraschung, auf einer kleinen Nordsee-Insel ein beeindruckendes Museum zu finden. Ich meine jetzt kein Nautik-, Natur- oder Heimatmuseum, sondern ein handfestes Kunstmuseum. Ein Besuch dort mit Kindern generell, besonders aber mit einem außergewöhnlichen Hibbelmors, wie H einer ist, sorgt für einen Kunstgenuss der diätischen Art …

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Eh‘ sie eine Antwort geben, müssen sie die Pfötchen heben

M ist seit Sommer ein Schulkind. Die Grundschule ist zu Fuß in 4 Minuten zu erreichen. Nie gab es Zweifel, dass wir uns für diese Schule entscheiden. Für H die rechte Schule zu finden, ist eine komplexe Unmöglichkeit. Der Reim aus der Häschenschule bringt es auf den Punkt: Handzeichen vor der Antwort – für M schon eine Selbstverständlichkeit. H ist davon meilenweit entfernt … „Eh‘ sie eine Antwort geben, müssen sie die Pfötchen heben“ weiterlesen

Ausgepackt – oder: Haus mit Garten und Einschlafproblemen

So, Donnerstag war Umzugstag. Der Tag ist erstaunlich gut gelaufen: Um halb acht kommen parallel das Umzugsunternehmen und unsere Tagesmutter. Zweitere bringt H&M in den Kindergarten, damit wir Erwachsene beide umzugsmäßig am Start sein können. Die drei Ein- und Auspacker sind mit ihrer Aufgabe mittags um eins durch und loben uns – das gilt vor allem meinem Liebsten – für die gute Vorbereitung. Das tut gut bei diesem Stress!

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Wickeln mit Manni

H’s Windeln führen mich verlässlich zurück in die karottenhosigen 80er. Als „Manni, der Libero“ lief, war ich zehn Jahre alt. Jetzt sehe ich „Libero“ in kindlich geschwungener Schrift jeden Tag mehrmals vorne auf H‘s Windeln stehen. Jedes Mal erscheint mir dann Tommi Ohrner – im weißen Trikot auf einem riesigen Fußballfeld sitzend. „Wickeln mit Manni“ weiterlesen