50 cm Abstand, bitte

Eine schöne Überraschung, auf einer kleinen Nordsee-Insel ein beeindruckendes Museum zu finden. Ich meine jetzt kein Nautik-, Natur- oder Heimatmuseum, sondern ein handfestes Kunstmuseum. Ein Besuch dort mit Kindern generell, besonders aber mit einem außergewöhnlichen Hibbelmors, wie H einer ist, sorgt für einen Kunstgenuss der diätischen Art …

„50 cm Abstand, bitte“ weiterlesen

Eh‘ sie eine Antwort geben, müssen sie die Pfötchen heben

M ist seit Sommer ein Schulkind. Die Grundschule ist zu Fuß in 4 Minuten zu erreichen. Nie gab es Zweifel, dass wir uns für diese Schule entscheiden. Für H die rechte Schule zu finden, ist eine komplexe Unmöglichkeit. Der Reim aus der Häschenschule bringt es auf den Punkt: Handzeichen vor der Antwort – für M schon eine Selbstverständlichkeit. H ist davon meilenweit entfernt … „Eh‘ sie eine Antwort geben, müssen sie die Pfötchen heben“ weiterlesen

Ausgepackt – oder: Haus mit Garten und Einschlafproblemen

So, Donnerstag war Umzugstag. Der Tag ist erstaunlich gut gelaufen: Um halb acht kommen parallel das Umzugsunternehmen und unsere Tagesmutter. Zweitere bringt H&M in den Kindergarten, damit wir Erwachsene beide umzugsmäßig am Start sein können. Die drei Ein- und Auspacker sind mit ihrer Aufgabe mittags um eins durch und loben uns – das gilt vor allem meinem Liebsten – für die gute Vorbereitung. Das tut gut bei diesem Stress!

„Ausgepackt – oder: Haus mit Garten und Einschlafproblemen“ weiterlesen

Wickeln mit Manni

H’s Windeln führen mich verlässlich zurück in die karottenhosigen 80er. Als „Manni, der Libero“ lief, war ich zehn Jahre alt. Jetzt sehe ich „Libero“ in kindlich geschwungener Schrift jeden Tag mehrmals vorne auf H‘s Windeln stehen. Jedes Mal erscheint mir dann Tommi Ohrner – im weißen Trikot auf einem riesigen Fußballfeld sitzend. „Wickeln mit Manni“ weiterlesen

Geliebter Folterknecht – oder: Der Absauger auf unserer Fensterbank

Es war nach einem von H‘s frühen Krankenhausaufenthalten, als der Absauger in unser Haus kam. Damit erlösen wir seitdem H‘s Nase von allem, was dort nicht hingehört. Seit grob fünf Jahren ziert er nun schon unsere Küchen-Fensterbank und verschwindet höchstens mal im Hochsommer im Schrank nebenan.

„Geliebter Folterknecht – oder: Der Absauger auf unserer Fensterbank“ weiterlesen

Schwarz, schwarz, silber, grau – Farbenlehre mit Automobilen

M malt eine gelbe Sonne, einen blauen Himmel, einen Baum mit grüner Krone. Die Männchen tragen bunte Sachen, die Schmetterlinge schillern ebenfalls. Auf den Bildern vom „Fantasieland“ darf es sich farblich anders verhalten – aber auch nur da. Ihr Stil sind fett bemalte Flächen, die Farben leuchten um die Wette. H malt „Krikelakrak“. Er schafft es wegen der schlechten Feinmotorik nicht, den Stift mit Schmackes aufzudrücken. Entsprechend blass sind seine Bilder.
H braucht einen anderen Zugang zur Farbigkeit. Den schafft er sich! „Schwarz, schwarz, silber, grau – Farbenlehre mit Automobilen“ weiterlesen